Über Rondeshagen


Rondeshagen ist eine am Elbe-Lübeck-Kanal gelegene Gemeinde des Amtes Berkenthin mit ca. 860 Einwohnern. Sie befindet sich im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein. Zur Gemeinde Rondeshagen gehört der Ortsteil Groß Weeden.

Rondeshagen wurde urkundlich erstmals im Jahre 1373 als "Rouchelstorp" erwähnt. 1394 verkaufte Eghard Parkentin das Gut "Rodingeshagen" an den Herzog Erich III. von Sachsen-Lauenburg. Kurze Zeit später kamen Gut und Dorf Rondeshagen in den Besitz verschiedenen Lübecker Ratsherren- und Patrizierfamilien, wie z.B. Segebodo Crispin, Nicolaus Carbow und Gottschalck von Wickede sowie dem Lübecker Bürgermeister Christoph Tode. Die Familie von Tode hatte Rondeshagen bis in das Jahr 1788 hinein in ihrem Besitz. 1747 wurde Rondeshagen wieder in das Herzogtum Lauenburg eingegliedert. Die gutsherrliche Zeit endete im Jahr 1928. Ab 1888/89 gehörte die Gemeinde zum Amt Bliestorf. Seit 1948 ist sie Bestandteil des Amtes Berkenthin.